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Aufbau der Schule
Gymnasium

- Die gymnasiale Mittelstufe
- Die gymnasiale Oberstufe



Die gymnasiale Mittelstufe
Nach der vierjährigen Grundschule beginnt für die Schüler die gymnasiale Phase ihrer Schulzeit, die sich in die Mittelstufe (Jahrgangsstufen 5 - 10) und die gymnasiale Oberstufe unterteilt. Die gymnasiale Oberstufe gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Qualifikationsphase. In der Qualifikationsphase ist der Unterricht schulhalbjahresbezogen gegliedert. Die Deutsche Internationale Abiturprüfung ist die deutsche Abschlussprüfung des zwölfjährigen Bildungsgangs an der Deutschen Schule in Mailand.

Der Bildungsgang in der Mittelstufe orientiert sich, den Leitzielen der DSM entsprechend, an dem des Gymnasiums in Deutschland und führt zu binationalen Abschlüssen in der 12. Jahrgangsstufe. Die Lehrpläne orientieren sich an denen des Bundeslandes Baden-Württemberg, die Lehrbücher beziehen sich auf das Unterrichtsprogramm des gymnasialen Bildungsgangs.

Die Unterrichtsorganisation der Mittelstufe ändert sich für die Schüler in bemerkenswerter Weise: Statt des Klassenlehrerprinzips der Grundschule gilt nun das Fachlehrerprinzip, das heißt, dass die Zahl der in einer Klasse unterrichtenden Lehrer wesentlich größer ist. Die Schule achtet wegen dieses strukturellen Unterschieds darauf, dass den Kindern die Umstellung möglichst leicht fällt, indem zum Beispiel die Lehrer nach Möglichkeit auch mit einem zweiten Fach in der Klasse unterrichten. Die Lehrkräfte, die in der 5. Jahrgangsstufe Italienisch unterrichten, kennen die Schüler aus der Grundschulzeit.

Für den Bildungsgang des Gymnasiums ist charakteristisch, dass er auf hohe kommunikative Kompetenz in Fremdsprachen und die Vermittlung von fachwissenschaftlichem Wissen Wert legt. Die Schüler sollen im Verlauf der Mittelstufe in den jeweiligen Fächern nicht nur fachbezogenes Wissen und den angemessenen Gebrauch der Fachterminologien erlernen, sondern auch eigenständiges Denken und eine den Unterrichts- und Bildungszielen des Gymnasiums entsprechende Lern- und Leistungsbereitschaft.

Neben Italienisch und Deutsch, den beiden charakteristischen Sprachen der DSM, lernen die Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe Englisch und ab der 7. Jahrgangsstufe Französisch oder Latein; sie sind verpflichtet, die gewählte Sprache mindestens bis zum Ende der Jahrgangsstufe 10 fortzuführen.

Die 5. Jahrgangsstufe ist nicht die letzte einer italienischen Grundschule, sondern bereits die erste des achtjährigen gymnasialen Bildungsgangs. Die Jahrgangsstufen 6 bis 8 der DSM sind deshalb auch nicht ohne weiteres vergleichbar mit einer italienischen Schule des Primo Grado („Media"), die von Kindern aller Begabungsstufen besucht wird, sondern Jahrgangsstufen eines Bildungsgangs, der in Deutschland von gut einem Drittel eines Schülerjahrgangs besucht wird.

Dieser inhaltlichen und strukturellen Unterschiede ist sich die Schule bewusst; unsere Schüler werden deshalb so gut wie möglich auf den für sie doppelt anspruchsvollen Bildungsgang der DSM vorbereitet, der von ihnen verlangt, in der Mehrzahl der Unterrichtsstunden sich des Deutschen als Unterrichtssprache zu bedienen und das gymnasiale Unterrichtsprogramm zu absolvieren. Zu dieser Vorbereitung zählen insbesondere die individuelle Förderung und die intensive Beratung mit den Eltern über die Leistungs- und Lernentwicklung ihrer Kinder. Letzteres ist deshalb wichtig, weil ein eventuell zu bedenkender Übergang an die italienische Schule wegen der anderen Unterrichtsorganisation und inhaltlichen Ausrichtung am besten nach der 5. oder der 8. Jahrgangsstufe gelingt, weil dann im italienischen Schulsystem die Schulen des ersten und zweiten Grades mit ihren spezifischen Bildungsgängen beginnen.

Religion ist an der DSM Unterrichtsfach und wird nach ökumenischen Vorstellungen erteilt; Eltern, die nicht möchten, dass ihre Kinder am Religionsunterricht teilnehmen, können sie abmelden. Ihre Kinder müssen dann jedoch aus Aufsichtsgründen in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 in der Regel in ihren Klassen verbleiben. Ab der 9. Jahrgangsstufe wird an der DSM Unterricht in Religion (auf Deutsch), Ethik (auf Deutsch) oder Filosofia ( auf Italienisch) als Wahlpflichtfach erteilt.

Mit Beginn der Mittelstufe werden die Klassenverbände der Grundschule aufgelöst, weil die Kinder lernen sollen, eine neue Klassen- und Lerngemeinschaft zu bilden. Der neue Klassenverband besteht vier Schuljahre; mit dem Eintritt in die 9. Jahrgangsstufe werden die Klassenzusammensetzungen erneut geändert, damit die Jugendlichen die Gelegenheit erhalten, ihre sozialen Kompetenzen weiter auszubilden und neue Beziehungen untereinander zu begründen.

Ebenso wie in der Grundschule wechseln in der Regel nach zwei Schuljahren die Klassenkollegien, was eine Chance für die Schüler ist, sich auf andere Lehrpersönlichkeiten und deren Gestaltung des Unterrichts einzustellen.

Im Verlauf der 5. Jahrgangsstufe werden die Schüler auf das "Esame di Idoneità" vorbereitet, das am Ende des Schuljahres vor einer italienischen Prüfungskommission abgelegt wird. In der Prüfung wird nachgewiesen, dass unsere Schüler in charakteristischen Fächern die Leistungen erbringen, die am Ende der italienischen Grundschulzeit nachgewiesen werden sollen.


Übergang von der Grundschule zum Gymnasium (PDF-File)


Die gymnasiale Oberstufe


Die Deutsche Schule Mailand sorgt in der gymnasialen Oberstufe durch ihre unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebote für eine Vermittlung einer fundierten Allgemeinbildung, die sowohl sprachliche, als auch mathematisch-, natur- und gesellschaftswissenschaftliche, musisch- künstlerische und sportliche Kompetenzen beinhaltet.

Die gymnasiale Oberstufe umfasst die drei obersten Jahrgangsstufen.

Die erste dieser Jahrgangsstufen ist die die Einführungsphase, die 10.Klasse. Sie stellt gleichzeitig die letzte Jahrgangsstufe der Sekundarstufe I dar. Dieser 10. Klasse kommt eine Doppelfunktion als letzter Schuljahrgang des Sekundarbereichs I und als erster Schuljahrgang der gymnasialen Oberstufe zu. Hier werden die Zensuren wie in den übrigen Klassen der Sekundarstufe I als Noten erteilt.
An der Deutschen Schule Mailand erwerben Schülerinnen und Schüler am Ende der Einführungsphase die Berechtigung zum Übergang in die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, die den Mittleren Schulabschluss einschließt.
Die Qualifikationsphase umfasst die vier Halbjahre der beiden folgenden Jahrgangsstufen 11 und 12. In der Qualifikationsphase sind die Leistungsnachweise für die Gesamtqualifikation im Rahmen der Deutschen Internationalen Abiturprüfung zu erbringen. Die erbrachten Leistungen einschließlich der Abiturprüfung erfolgen nach einem Punktesystem.
Die Abschlussprüfung im achtjährigen Gymnasium ist die Deutsche Internationale Abiturprüfung, die zum Ende der letzten Jahrgangsstufe durchgeführt wird. Damit erhalten die Schülerinne und Schüler ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, und gemäß des Anerkennungsabkommen mit dem italienischen Staat die „DIPLOMA DI MATURITÀ", die einem italienischen Zeugnis der Hochschulreife gleichwertig ist.

Die Deutsche Internationale Abiturprüfung der Deutschen Schule Mailand ist somit der unbeschränkte Hochschulzugang in beiden Staaten und ermöglicht den Zugang zu den deutschen, italienischen und internationalen Universitäten.

Die Prüfungsbeauftragten beider Staaten sind für die Einhaltung der jeweiligen Bestimmungen und Leistungsanforderungen verantwortlich.

Das „Esame Integrativo" besteht, ebenso wie die Deutsche Internationale Abiturprüfung, aus schriftlichen und mündlichen Prüfungsteilen, die den Regelungen entsprechen, die beide Staaten in einem Kulturabkommen festgelegt haben.

Die Deutsche Internationale Abiturprüfung umfasst drei schriftliche (erstes bis drittes Prüfungsfach) und zwei weitere mündliche Prüfungen (viertes und fünftes Prüfungsfach). Die binationalen Abschlüsse des Partnerstaates werden dabei berücksichtigt.


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