Benutzeranmeldung!
Bereits registriert?
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein.

Name
Familienname
Passwort

Passwort vergessen?

Anmeldung für neue Benutzer

spazio spazio
spazio
Unterrichtsfächer
spazio
spazio
Fächer der Grundschule
spazio
spazio
spazio
spazio
Fächer des Gymnasiums
spazio
spazio Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld
spazio
spazio Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld
spazio
spazio Mathematisch-naturwissenschaftliches Aufgabenfeld
spazio
spazio Sport
spazio
spazio
Nachmittagsbetreuung und Arbeitsgemeinschaften
spazio
spazio Nachmittagsbetreuung im Kindergarten
spazio
spazio Nachmittagsbetreuung in der Grundschule
spazio
spazio Arbeitsgemeinschaften
spazio
spazio
Besondere Projekte
spazio
spazio Wettbewerb "Schüler bauen weltweit Brücken"
spazio
spazio Weihnachtsbasar
spazio
spazio Cambridge Examinations
spazio
spazio Schüleraustausch mit Frankfurt
spazio
spazio Lateinwettbewerb
spazio
spazio CELI-Prüfungen
spazio
spazio Geographie Wettbewerb "Diercke Wissen 2012"
spazio
spazio Lesewettbewerb
spazio
spazio Delf scolaire 2012/2013
spazio
spazio Sport- und Spieltage in Cerro
spazio
spazio Jugend forscht
spazio
spazio Jugend musiziert
spazio
spazio Konzert vom 04.10.2011
spazio
spazio Auslandsaufenthalte
spazio
spazio Sport
spazio
spazio Theater
spazio
spazio
Schülerzeitung "Il Chiodo"
spazio
spazio
spazio spazio
spazio
Besondere Projekte
Konzert vom 04.10.2011
Das Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester Hamburg zu Gast in der DSM



Junge Menschen sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Fackeln, die entzündet werden wollen; dies wohlfeile Zitat Francois Rabelais, das manchem schnell von den Lippen geht, das aber doch eher selten in der schulischen Praxis verwirklicht wird, wurde mit Leben gefüllt, als man das Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester Hamburg (MJO) unter seinem Leiter Clemens Malich am 04.10.11 in der Aula Magna der DSM erleben durfte. Das Orchester überzeugte durch einen frischen Klang und einen engagierten und künstlerisch erfahrenen Leiter, der in den jungen Instrumentalisten, denen das Musizieren ein ernsthaftes und leidenschaftliches Anliegen ist, und in den vielfach jugendlichen Zuhörern eben jenes eingangs erwähnte Feuer entfachte. Viele der jungen Musiker des MJO sind Bundes- oder Landespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert" und auch das Orchester selbst, das Professor Malich seit 2004 leitet, kann bei seinen zahlreichen Auftritten und CD-Einspielungen auf eine Reihe höchster Lobesbezeichnungen zurückblicken.





Zu Beginn ließ das sinfonisch besetzte Orchester spritzig und sicher auch ein wenig ironisch mit zahlreichen Zitaten aus dem studentischen Liedgut die „alte deutsche Burschenherrlichkeit" lebendig werden. Johannes Brahms farbig orchestriertes „Dankeschön" für die ihm verliehene Ehrendoktorwürde der Universität Breslau, die „Akademische Festouvertüre"(op.80) setzte musikalische Akzente, die bei allen Zuhörern höchste Erwartungen für die folgenden Programmpunkte weckte.

Einer Uraufführung des 1988 geborenen Genueser Komponisten Simone Boi durfte das Publikum anschließend lauschen. Die Fantasia per Orchestra „Nova Ars nova", eine Auftragsarbeit für das MJO, sollte die Klangwelt der Frührenaissance der „Ars nova Musiker" neu erstehen lassen, das Orchester stellte sie so eindrucksvoll modern dar, dass, wer wollte, auch an Filmmusik von Ennio Morricone denken konnte.

Das Konzert D-Dur (KV314) von Wolfgang Amadeus Mozart, eines der schönsten Konzerte für die Querflöte, wurde von Konny Chen, einst Mitglied des MJO, heute Studentin an der Lübecker Musikhochschule mit wunderbar ausdrucksstarkem, klarem und zartem Ton dargeboten, begleitet von einer kammermusikalischen Auswahl der Musiker des Orchesters, die ihrer ehemaligen Mitstreiterin stets ebenbürtige, aufmerksame und einfühlsame Begleiter unter der immer präsenten Leitung ihres Dirigenten waren. Besonders im abschließenden Rondo, dessen Thema in der „Entführung aus dem Serail" mit dem Text „Welche Wonne, welche Lust ..." unterlegt ist, zeigte den Schwung und die Virtuosität, die sich diese junge Künstlerin schon angeeignet hat.

Nach der Pause stand dann der sinfonische Klang des großen Orchesters im Vordergrund. Zauberhaft die transparente Interpretation der Sinfonie Nr. 8 h - moll (D759) von Franz Schubert durch die jungen Musiker, die durch das zurückhaltende und klare Dirigat ihres Leiters immer wieder zu inspirierten Höchstleistungen angespornt wurden. Wahrlich, man hätte sich zwei weitere Sätze der „Unvollendeten" im gleichen träumerischen Klangidiom gewünscht.
Stattdessen wurde mit der „Sinfonischen Dichtung: Prometheus" nun ein ganz anderer ungemein, besonders in den Bläsern, wuchtigerer Klang angeschlagen. Dieses ansonsten selten dargebotene Stück zeigte sicher auch die ganze Professionalität dieses „Jugendorchesters" und seines Dirigenten. Beide zeigten hier solides Können und große Musikalität bei der Gestaltung dieses programmatischen und schwierigen Werks des Romantikers Franz List.
Das Publikum „erarbeitete" sich dann auch eine „entspannte" Zugabe: die „Cuban Ouverture" von George Gershwin. Schwungvolle Rhythmen, Harmonien und Melodien aus dem amerikanischen „Melting Pot" der schwarzen, lateinamerikanischen und europäischen Kulturen blieben den begeisterten Zuhörern auf dem Nachhauseweg in den Ohren.

Mille Grazie dem Felix Mendelssohn Jugendsinfonieorchester Hamburg, Mille Grazie Signor Malich und ebenfalls Mille Grazie all` denjenigen, die dieses Konzert zustande kommen lassen haben.

      Tilko Vitzthum
- Musiklehrer der DSM -


spazio
spazio spazio spazio spazio
stampa
spazio
spazio
   Scuola Germanica di Milano 2013
Home Page - Deutsche Schule Mailand - Scuola Germanica di Milano