Deutsche Schule Mailand - Scuola Germanica di Milano

Leitbild DSM, Trasmissione dei valori

Leitbild DSM, Trasmissione dei valori

Wertevermittlung

Bildung und Erziehung an der Deutschen Schule Mailand orientieren sich an Vorstellungen der christlich-abendländischen Kultur und dem europäischen Humanismus und bereiten die Schüler auf ein weltoffenes Europa vor.

Sie können sich zu eigenständigen und kritischen Persönlichkeiten entwickeln, um als mündige Bürger mit Selbstvertrauen und Zivilcourage verantwortlich und engagiert an der Gestaltung der Gesellschaft teilhaben zu können. Toleranz, Wertschätzung und Offenheit für die Mitmenschen sollen aus einem klaren Wertebewusstsein erwachsen, das geprägt ist, von echter Dialogbereitschaft.

Schüler und Lehrer entwickeln und festigen daher im Umgang miteinander wichtige ethische Werte, zu denen insbesondere Respekt, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit gehören.

Wie wir die Werte, die für uns wichtig sind, vermitteln

Die Wertevermittlung geschieht in einem breiten Bündel von Maßnahmen, die einander ergänzen und verstärken. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei dem Unterricht in allen Fächern zu, weil es in ihm nicht allein um die Wissensvermittlung geht, sondern immer auch darum, durch die Inhalte, die Art des Unterrichtes und des Umganges miteinander die Persönlichkeit jedes Einzelnen unter Berücksichtigung seiner Individualität zu stärken und ihn zu eigenverantwortlichem und gesellschaftsfähigem Handeln anzuleiten.

  • Im Zusammenwirken mit allen Personengruppen, die das Leben in der Schule gestalten, erfahren Schüler von klein auf,wie ein demokratisches und durch gegenseitigen Respekt gestaltetes Gemeinschaftsleben funktioniert. Dazu gehören auch die gewählten Klassensprecher, die Mitglieder der Schülervertretung (SMV) sind.
  • Die SMVwirkt im Schulleben als Modell für demokratisches Handeln. Sie trifft sich unter Betreuung der Vertrauenslehrer zu regelmäßigen Sitzungen, u.a. mit der Schulleitung und nimmt als fester Bestandteil des Schullebens an Gesamtkonferenzen und an Schulentwicklungsprojekten teil. Sie führt auch eigenständig verschiedene selbst bestimmte Projektedurch, die im Interesse der Schüler sind.
  • Entsprechend dem Anspruch, die Schüler in ihrer Entwicklung zu eigenständigen und mündigen Menschen zu begleiten, ist ein schuleigenes Sozialcurriculum entwickelt worden. Es besteht aus einem Programm mit vielfältigen, genau auf alle Altersstufen ab dem Kindergarten abgestimmten Maßnahmen zur Förderung der sozialen Kompetenzen. Dazu gehören die Stärkung des Selbstvertrauens (z.B. in Workshops zum Thema Essstörungen), das Vermitteln von Zivilcourage und der tolerante Umgang miteinander. Im Streitschlichter programmwerden Schüler dazu ausgebildet, in Konflikt- und Streitfällen schlichtend und moderierend einzugreifen, um nach Lösungen für die beteiligten Parteien zu suchen. So praktizieren sie direkt den Umgang mit Konflikten und entwickeln die Fähigkeit, Streitigkeiten zu lösen, Ausgrenzungen zu überwinden und Toleranz zu üben. (s. Sozialcurriculum)
  • Fächerübergreifend werden zentrale Ideen und Vorstellungen vermittelt und diskutiert, die Bestandteil unserer christlich-abendländischen Kultur sind. Dabei werden die Schüler zur kritischen Auseinandersetzung mit Thesen und Hypothesen angeregt.
  • Ethische Wertewerden nicht nur in ökumenischer Verantwortung und in traditionell enger Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden vermittelt, sie gelten viel mehr als unverzichtbare Bestandteile für das Leben. Schüler können u.a. in den Fächern Religion, Ethik, Philosophie und Filosofia (auf Italienisch) den Horizont ihrer Erfahrungen erweitern und somit ihre Identität im Spannungsfeld ethischer Entscheidungen und pluraler Lebensformen finden.
  • Echte Dialogbereitschaft wird auch durch soziale Projekte wie z.B. der Weihnachtsbazar, die Betreuung von bedürftigen Kindern (Sozialprojekt mit CAF) gefördert.

Projekte – Weiterentwicklung

  • Implementierung der Maßnahmen des Sozialcurriculums und darauffolgende Evaluation
  • Weiterentwicklung von Konzepten, die soziale Aufgaben für Schüler außerhalb und innerhalb der Schule vorsehen, z.B. Mensabetreuung, Einführung eines
  • Mentorensystems (Große helfen Kleinen) mit entsprechender Bescheinigung
  • Reflexion über Einrichtung von Klassensprechern in der Grundschule
  • Weiterentwicklung des Curriculums für die Klassenlehrerstunde im 5. Jahrgang
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